emtechnik

ACHEMA 2018 - Wir laden Sie herzlich ein!

emtechnik wird wiedermal auf der ACHEMA vom 11. – 15.06.2018 in Frankfurt ausstellen. Hiermit laden wir Sie herzlich ein, uns an unserem Stand Halle 8.0, Stand J80 zu besuchen.

Zum 12. Mal stehen wir Ihnen für interessante Gespräche an unserem außergewöhnlichen Messestand zur Verfügung. Wir präsentieren Ihnen an praxisnahen Beispielen unser modulares Produktsystem, die wichtigsten Neuheiten sowie spannende Trends aus dem Hause emtechnik.

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Unser Team steht Ihnen bei all Ihren Anliegen stets zur Seite. Sie haben Fragen zu unseren Produkten oder zu Ihren spezifischen Anwendungen?

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit einem unserer Mitarbeiter auf der ACHEMA. Wir freuen uns auf Sie!

Erleben Sie unseren interaktiven Stand

In Kooperation mit einem Softwareanbieter demonstrieren wir eine ganzheitliche intelligente Lösung, welche den gesamten Datenfluss managt: von der Geräteverwaltung, der Datensammlung über mehrere Netze sowie skalierbarem Datenmanagement bis hin zu ausführlichen und integrierten Datenanalysen. Wie passt das mit emtechnik zusammen?

Beantwortet wird Ihnen diese Frage auf der ACHEMA an unserem Stand. Seien Sie also gespannt.

Partikelfreie Wafer-Reinigung

Die Wafer-Reinigung ist der mit Abstand häufigste Herstellungsschritt in der Halbleiterindustrie, da eine unzureichende Reinigung weitreichende Folgen mit sich bringen kann: kleinste Partikel oder Chemikalienreste führen zu Ausbeuteverlusten bis hin zum Verlust eines Wafers oder gar einer Charge.

Dass die Wafer so häufig gereinigt werden müssen hat zwei Gründe: Erstens kommen die Wafer bei jedem Prozessschritt mit verschiedenen Chemikalien (z.B. Ätzflüssigkeiten, Benetzungsmittel oder Fotolacke) in Berührung, die danach vollständig von dem Wafer entfernt werden müssen. Zweitens werden die Wafer bei jedem Prozessschritt mechanisch bewegt, um sie den verschiedenen Bearbeitungs-, Kontroll- und Messeinrichtungen zurückzuführen. Jeder dieser Bewegungen ist zwangsläufig mit mechanischer Reibung verbunden. Dadurch werden Partikel erzeugt, die dann auf die Wafer gelangen können. Auch die Mitarbeiter und die Prozesse selbst können Partikel erzeugen.

Damit auch die Säuren und andere Chemikalien innerhalb der Reinigung partikelfrei zugeführt werden können, bestehen hohe Anforderungen an die verbauten Produkte. Die von emtechnik eingesetzten Produkte werden daher in einer kontrollierten Umgebung gefertigt, wie z.B. in einem Reinraum der ISO 14644-1 Klasse 5. Somit werden bspw. unsere Flare-Verschraubungen den höchsten Standards an Reinheit und Sauberkeit gerecht.

Rohrleitungen: die effektivsten Verbindungstechniken schaffen

Typisch für ein Werk der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind die kilometerlangen Rohrleitungen. Sie gehören zu den wichtigsten Ver- und Entsorgungseinrichtungen der Produktionsanlagen – und bilden somit die „Adern“ eines Werkes. Chemiestandorte sind häufig durch einen komplexen Produktions- und Energieverbund gekennzeichnet. Und diese Verbundstruktur unterliegt einem ständigen Erneuerungs- und Verbesserungsprozess – die richtige Wahl der Rohrleitungsverbindung kann hier Zeit und Kosten sparen. In gleicher Weise gilt dies auch für kleinere Pilotanlagen und für das Labor.

Die Medienvielfalt (Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten jeder Art, Säuren und Laugen), die zu beherrschenden Drücke (Vakuum bis Hochdruck) und auch die sehr unterschiedlichen Temperaturen (tiefkalte Flüssiggase, kochende Säuregemische) machen die Chemie zur wohl anspruchsvollsten Anwenderbranche für Rohrleitungen. Typisch für die Chemie ist, dass viele Sonderformen von Rohrleitungen, wie beheizte Leitungen, Vakuumleitungen, Leitungen zum Feststofftransport oder Sterilrohrleitungen, zum Einsatz kommen. So vielfältig wie die verwendeten Rohrwerkstoffe und die Einsatzbedingungen sind, so unterschiedlich sind auch die entsprechenden Verbindungstechniken: Man flanscht, schweißt, lötet oder klebt Rohrenden zusammen, setzt leckagefreie Verschraubungen, moderne Fittings oder auch anspruchsvolle Tri-Clamp Verbindungen ein.

Die Rohrverschraubung 2N bspw. dichtet bei aggressiven Medien kraftschlüssig ab, wobei die Verbindung jederzeit wieder lösbar ist. Das konstruktive Konzept minimiert das Totvolumen und behindert den Strömungsverlauf nicht, da der Innendurchmesser der Verschraubung gleich dem des Rohres ist.

Plastik-Strategie - Umwälzungsprozess angeschoben

Mit dem Ziel, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig die Grundlage für eine neue Kunststoffwirtschaft zu schaffen, wird sich das Design, Herstellung, Verwendung und Recycling in der Kunststoffindustrie durch die neue EU-Plastikstrategie langfristig verändern. Mittelfristig sollen nur noch recyclebare Kunststoffe verwendet werden. Die EU wird diese Maßnahmen mit Zuschüssen (für neue Kunststoffe) mit über 100 Mio. Euro fördern. Neben der Herstellung (z. B. von Bio-Plastik) soll die gesamte Nutzungskette der Kunststoffe beeinflusst werden.

Es sollen nur noch sortenreine Kunststoffe verwendet werden, da diese sich deutlich effizienter wiederverwerten lassen als Mischprodukte. Die Recyclingindustrie sowie Bio Plastik im Segment der Kunststoffe profitieren von den einheitlichen Vorschriften in der EU. Elektronische Produkte (z.B. TV-Geräte) und Verpackungen mit neuen Kunststoffwerkstoffen, die ab 2030 grundsätzlich recyclebar sind, werden entworfen. Viele Unternehmen wollen „biologisch abbaubares Plastik“ einsetzen.

Die EU-Strategie wird langfristig weit ausstrahlen und das Produktdesign, die Verpackung, Nutzung und Wiederverwertungsprozesse ändern. Europa ist bestens positioniert, um beim diesem Übergang die Führungsrolle zu übernehmen. Dieser Ansatz wird neue Chancen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen eröffnen.

Durch den Einsatz eines hoch-technischen, auf Rizinusöl basierenden Polyamids, ist es emtechnik erstmalig gelungen die Produkte aus 100% regenerativem Material herzustellen. Der Biokunststoff zeichnet sich vor allem durch seine technischen Eigenschaften aus, wodurch er für viele industrielle Anwendungen geeignet ist. Die Eignung für den Kontakt mit Lebensmitteln ist durch die FDA bestätigt. Somit sind wir für alle neuen Regularien schon jetzt gewappnet.

Kunststoffe heute

Kunststoffe werden heute in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, wie z.B. in der Lebensmittel- oder Textilbranche, in der Halbleiterindustrie, von der Medizin bis hin zur Raumfahrt. Die Anforderungen an die Materialeigenschaften sind so verschieden wie deren Anwendungsgebiete. Mehr als 200 verschiedene Kunststoffarten sorgen heute am Markt dafür, den spezifischen und individuellen Ansprüchen der Anwender gerecht zu werden.

„Kunststoff“ bezeichnet eine Werkstoffgruppe, die grundlegende gemeinsame Merkmale besitzt: Allen gemeinsam ist der Aufbau aus Kohlenstoffatomen, die zu sehr langen kettenförmigen oder netzartigen Molekülen zusammengeschlossen sind. Der spezifische makromolekulare Aufbau bei der Herstellung eines Kunststoffes bestimmt seine individuellen Eigenschaften.

Heute lassen sich die Kunststoffe in drei Hauptgruppen einteilen: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Thermoplaste, wie z.B. PE und PP, bestehen aus langen linearen Molekülen. Sie bestechen u.a. mit ihrer Formbarkeit, sind jedoch nicht sehr hitzebeständig. Duroplaste, wie z.B. PU, hingegen zersetzen sich bei Hitze und sind deutlich härter und spröder als Thermoplaste. Zu den Elastomeren gehören alle Arten von vernetztem Kautschuk wie z.B. FKM. Sie lassen sich bereits bei geringer Zug- oder Druckbelastung verformen.

Zur Sicherung einer gleichbleibenden, hohen Qualität verwendet emtechnik ausschließlich virginale Kunststoffe. Kunststoffabfälle, die bei der Produktion anfallen, werden gesammelt und für eine sinnvolle Aufbereitung und Wiederverwertung an geeignete Recyclingunternehmen weitergegeben.

Thermoplastische Fluorkunststoffe mit hoher chemischer Widerstandsfähigkeit

Thermoplastische Fluorkunststoffe sind teilkristalline Thermoplaste aus perfluorierten Monomeren. ECTFE z.B. lässt sich leicht in typischen Kunststoffverarbeitungsverfahren verarbeiten und ist frei von Zusatzstoffen wie Weichmacher und Füllstoffe. Es wird als hochreines Schmelzgranulat oder auch als Pulver für die Weiterverarbeitung bspw. im Spritzguss gehandelt. Durch den immer höher werdenden Anspruch an die chemische Widerstandsfähigkeit der eingesetzten Produkte durch die Industrie geht der Trend zu technisch hochwertigen Fluorkunststoffen wie ECTFE (Ethylen Chlorotrifluorethylen).

Diese vielfältigen Anwendungsbereiche verdankt ECTFE seinen besonderen Eigenschaften: das Material ist äußerst temperaturbelastbar (-40 – +140°C), besonders widerstandsfähig gegen die meisten anorganischen und organischen Chemikalien und Lösungsmittel (unter 120°C kein Angriff von Lösemitteln) sowie gut beständig bei UV- und Gammastrahlen. ECTFE eignet sich für die sichere Verwendung von Gegenständen, die zum wiederholten Kontakt mit Nahrungsmitteln bestimmt sind, da es physiologisch unbedenklich ist. Es bietet ebenso keinen Nährboden für Mikroorganismen und findet daher seinen Einsatz in der Lebensmittelbranche und in Reinräumen. Des Weiteren kann das schwer entflammbare Material im Apparatebau, in Wärmetauschern (z.B. in Beizanlagen) sowie in der Auskleidung zum Korrosionsschutz eingesetzt (z.B. Stahl- und Betonbehälter) werden.

Auch emtechnik bietet ein umfangreiches Sortiment an Produkten aus ECTFE, wie z.B. unsere Schlauchverschraubungen 1+ und 1A sowie unsere Schweißadapter. Fragen Sie jetzt einfach an!

Polypropylen – oder was haben Sportbekleidung und Hightech-Armaturen gemeinsam

Seit der Entwicklung von Polypropylen (PP) im Jahre 1954 durch Giulio Natta hat PP eine unvergleichbare Entwicklung erlebt und ein sehr breites Einsatzgebiet gefunden. Was sicher anfangs keiner für möglich gehalten hatte, PP hat sich inzwischen zur wichtigsten Kunstfaser im Sporttextilbereich entwickelt:

Gesponnenes Polypropylen wird zu einem hochfunktionellen Netz-Gestrick weiterverarbeitet. Es entstehen extrem leichte Stoffe mit großem Volumen. Die PP-Faser ist äußerst strapazierfähig und reißfest und hat sich in den letzten Jahren zur Wunderfaser für Sportbekleidung entwickelt. Der Faden selbst ist mit feinen Härchen benetzt, dadurch ist die Kontaktfläche zur Haut außergewöhnlich gering – beim Sport ein spürbarer Vorteil für den Träger. Die PP-Faser selbst nimmt keine Oberflächenfeuchtigkeit auf, d.h. Feuchtigkeits- und Lufttransport bleiben aufrecht erhalten. Durch seine spezifische Oberflächenstruktur kommt es selbst bei schweißtreibenden Sportarten nicht zur Geruchsbildung. Kleidung aus PP ist weniger schmutzanfällig und sogar in kaltem Wasser hygienisch waschbar. Warum aber Armaturen aus Polypropylen?

Die gleichen positiven Eigenschaften machen PP auch zu einem der wichtigsten Kunststoffe im Armaturenbau. Es ist das härteste unter den Polyolefinpolymeren und behält diese Eigenschaft auch bei Temperaturen bis 90°C. Es ist ausgesprochen reibungsfest, hitzebeständig, verfügt über hervorragende dielektrische Eigenschaften und isoliert sehr gut. PP ist ein wasserabweisender Werkstoff. Änderungen im Feuchtigkeitsgehalt der Luft haben daher keinen Einfluss auf die Materialeigenschaften.

Polypropylen ist leicht und auch gegenüber mechanischen Beanspruchungen äußerst beständig. Herausragender Vorteil ist jedoch die weitreichende chemische Resistenz gegenüber Laugen und Lösungsmitteln. Dadurch hat sich der Einsatz von Kunststoffarmaturen bei aggressiven Medien im Anlagenbau in den letzten Jahren immer mehr bewährt und konnte bei verschiedensten Anwendungen erfolgreich eingesetzt werden.

Bei emtechnik-Armaturen kommen verschiedene Polypropylene zum Einsatz. Weitere Informationen zu Eigenschaften und Einsatzgebieten erhalten Sie auf Anfrage direkt bei uns.

Nahtlos dicht – die totvolumenfreien Einschraubverschraubungen

Besonders in Anwendungen, bei denen absolute Reinheit notwendig ist, sind totvolumenfreie Leitungssysteme gefordert. Normalerweise entsteht beim Einsatz von Standardgewinden an den Stirnflächen zwischen Innen- und Außengewinde bauartbedingt ein Totraum, der das Einlagern von Schmutzpartikeln oder Bakterien begünstigt. Das kann zu unerwünschten negativen Auswirkungen führen. Um dies zu verhindern, wurden eigene totvolumenfreie Anschlüsse entwickelt.

Es handelt sich dabei um einen Verschraubungstyp, der gewindeseitig nicht mit einem Dichtbund selbst dichtet, sondern mit einem Außenkonus. Voraussetzung für die wirksame Anwendung ist, dass das Innengewinde des Gegenstückes den gleichen Konus besitzt. Durch das Einschrauben entsteht der gewünschte, nahtlose Übergang. Bakterien oder Schmutzpartikel können sich nicht einlagern oder festsetzen – ein Vorteil, der besonders bei Anlagen und Prozessen in der Halbleiterindustrie und Medizintechnik sehr geschätzt wird.

Diese Spezialverschraubungen werden in den Kunststoffen PP, PVDF, PFA und PTFE ausgeführt und sind auf Wunsch auch in HP-Qualität lieferbar.

Was bedeutet eigentlich „lebensmittelgeeignet“?

Kunststoffe tragen in vielen Industriebereichen dazu bei, Anwendungen der Kunden leistungsfähiger zu machen. In der Lebensmittelbranche bewähren sich die leichten und vielseitigen Werkstoffe seit Jahrzehnten. Vor allem bei der Trinkwasseraufbereitung und in Dosiersystemen sorgen die Produkte von emtechnik für eine sichere Zu- und Abfuhr der Medien. In Reinigungsprozessen (CIP/SIP-Reinigung) und bei der Desinfektion von Maschinen und Anlagen halten sie aggressivsten Medien und hohen Temperaturen stand. Im Kontakt mit Lebensmitteln werden dabei höchste Ansprüche an die lebensmittelgeeigneten Kunststoffe gestellt. Doch was bedeutet eigentlich „lebensmittelgeeignet“?

Unter dem Begriff „lebensmittelgeeignet“ werden die Materialien zusammengefasst, die entweder den Bestimmungen der FDA und/oder den europäischen Regularien der EG 1935/2004 entsprechen. Viele unserer Materialien sind auf Anfrage mit Zulassungen erhältlich, die den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach EG-Recht oder FDA (U.S. Food and Drug Administration) entsprechen. Die FDA ist die Behördliche Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie kontrolliert die Sicherheit und Wirksamkeit von Human- und Tierarzneimitteln, biologischen Produkten, Medizinprodukten, Lebensmitteln und strahlenemittierenden Geräten. Dies gilt sowohl für in den USA hergestellte als auch importierte Produkte.

Die EG 1935/2004 legt einheitliche Vorschriften in Bezug auf Verpackungsmaterialien und Gegenstände fest, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Sie soll die menschliche Gesundheit sowie die Verbraucherinteressen schützen und sicherstellen, dass die verwendeten Produkte überall im Europäischen Raum verkauft werden können.

Probeziehen „leicht gemacht“

Aufgrund der komplexer werdenden Prozesse, steigt die Bedeutung der Qualitätssicherung in der Industrie immer mehr. Dabei ist es besonders wichtig, die Einhaltung von Spezifikationen zu überprüfen. Ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung und Prozessanalyse ist die repräsentative Probenahme.

Damit eine eindeutige Aussage über die Eigenschaft der Gesamtmenge gemacht werden kann, müssen Probenahme, -vorbereitung und Analysetechnik genau aufeinander abgestimmt sein. Heute stellt sich weniger die Frage, wie gut die Untersuchung der Probe ist, sondern vielmehr, wie gut die Probe ist, die die Basis der Untersuchung darstellt?

emtechnik bietet dazu verschiedene Möglichkeiten, die Probenahme präzise zu gestalten: Die Probenahmepumpe wurde bspw. entwickelt, um bei der Probenahme von Flüssigkeiten diese einfach anzusaugen. Dabei wird der integrierte Schlauch in die Flüssigkeit getaucht und durch das Ziehen des Handgriffs werden 40ml angesaugt. Anschließend kann das Probenahmeglas abgeschraubt werden.

Mit dem Einhandventil 5H erfolgt die Probenahme bei Schlauchleitungen unkompliziert und einfach, mit der Schnellkupplung 3K können Proben von aggressiven Flüssigkeiten und Gasen sicher entnommen werden. Der Verschluss dichtet die Leitung ab, bevor die Kupplung getrennt wird. Mit dem 6R741 hingegen können die Probenahmen genau getaktet werden. Dies ist besonders in der Prozessanalyse und bei Vergleichsproben von Vorteil, da durch den elektrischen Kugelhahn das absolut gleiche Volumen gezogen werden kann.

Diese verschiedenen Methoden dienen der absoluten Qualitätssicherung und garantieren eine einwandfreie Probenahme.

Aus- und Weiterbildung mit Erfolg

Mit der abgeschlossenen Prüfung zum Maschinen- und Anlagenführer hast du eine staatlich anerkannte Berufsausbildung und kannst direkt voll ins Arbeitsleben einsteigen oder bei entsprechender Leistung eine Fortsetzung der Ausbildung in einem dreijährigen Ausbildungsberuf anschließen. Die ersten beiden Ausbildungsjahre werden dir hierfür angerechnet. Barnabas erzählt uns in diesem Interview über seinen Weg vom Maschinen- und Anlagenführer zum Zerspanungsmechaniker.

Die Frage warum er sich für eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer entschieden hat, erklärt er mit seinem schon frühen technischen Interesse. Jedoch wusste er noch nicht genau, wo es beruflich hingehen soll. Mit dieser Ausbildung erlernte er alle notwenigen Kenntnisse und entwickelte das Interesse an dem Beruf des Zerspanungsmechanikers. Er empfiehlt Interesse an Metall und Kunststoffbearbeitung mitzubringen.

Zu seinen ersten Aufgaben als Maschinen- und Anlagenführer zählte die Grundausbildung der Metalltechnik (Feilen, Sägen, Bohren). Erweitert wurde sein Arbeitsalltag z.B. durch das Reparieren von Einsätzen bzw. Spritzgusswerkzeugen oder das Einrichten der CNC-Fräsmaschinen. Dadurch bekam er auch immer wieder Einblicke in die Welt des Zerspanungsmechanikers, was ihm sehr gut gefiel. Über das Angebot von emtechnik die anschließende Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker zu absolvieren, hat er sich deshalb sehr gefreut. Barnabas erste Aufgabe zu Beginn der Ausbildung war der Drehlehrgang bei unserem Kooperationspartner der Firma Albert-Frankenthal GmbH. Dabei werden Drehwerkstücke mit verschiedenen Drehverfahren an der konventionellen Drehmaschine hergestellt.

An emtechnik lobt Barnabas die sehr gute und fördernde Ausbildung. Daher hofft er, dass auch in Zukunft viele interessante Themen auf ihn warten. Unterstützt wird er durch die Berufsschule und unserem weiteren Kooperationspartner ZAB (Zentrum für Arbeit und Bildung Frankenthal gGmbH). Hier wird er auch auf die dazugehörige Abschlussprüfung vorbereitet.