emtechnik

Ausbildung mit Zukunft – Verfahrensmechaniker (m/w) Kunststoff- und Kautschuktechnik bei emtechnik

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik stellen aus Polymeren Werkstoffen Form-, Bau- oder Mehrschichtkautschukteile sowie Halbzeuge oder Faserverbundwerkstoffe her. Hierfür bedienen bzw. steuern sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen.

„Ich wusste schon während meiner Schulzeit, dass ich eine Ausbildung im technischen Bereich machen möchte“, antwortet Carolin, Auszubildende im 2. Lehrjahr, auf die Frage warum sie sich als Verfahrensmechanikerin bei emtechnik beworben hat. Aufmerksam auf das Unternehmen wurde sie auf der Sprungbrett Messe in Ludwigshafen. Nach intensiven Gesprächen mit den emtechnik-Auszubildenden vor Ort entschied sich Carolin für ein Praktikum, um einen Einblick in die Vielfältigkeit des Berufes zu bekommen. Daraufhin war für sie klar, dass sie sich für eine Ausbildung bewerben möchte, wofür sie nach einem Einstellungstest und einem Vorstellungsgespräch direkt eine Zusage bekommen hat.

Carolin fand das Bewerbungsverfahren viel persönlicher und direkter: „In großen Unternehmen werden viele Bewerbungen vorab aussortiert, wenn die Noten nicht passen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mittelständische Unternehmen viel mehr Wert auf die Ausbildungsfähigkeit der Bewerber legen, was meiner Meinung nach viel wichtiger ist.“ Getestet wurde u.a. ihr räumliches Vorstellungsvermögen und ob sie handwerklich begabt ist. Seit dem ersten Tag übernimmt Carolin verantwortungsvolle Aufgaben. „Schon am Morgen verteilt mein Ausbilder oder einer der anderen Einrichter die Aufgaben wie z.B. der Umbau und das Einrichten von Maschinen. Beim Einstellen müssen die Drücke, die Geschwindigkeiten, die Temperaturen und das Massevolumen eingestellt werden, die je nach Spritzteil und Material variieren. Gegebenenfalls müssen die Einstellungen nochmal nachgestellt werden.“ Carolin sucht sich aber auch selbstständig ihre Arbeit wie z.B. der Umbau der Mehrfachformen oder die Durchführung von Laufkontrollen an Automatikformen. Sie schätzt vor allem den familiären Umgang im Unternehmen und dass sie immer einen Ansprechpartner hat. In ihrer Ausbildung als Verfahrensmechanikerin wird sie ebenfalls durch die Firma Albert-Frankenthal GmbH, dem Zentrum für Arbeit und Bildung Frankenthal (ZAB) und der Firma Renolit in Worms unterstützt, bei der sie auch ihre Zwischenprüfung abgelegt hat.

Gerade in Zeiten der Prüfungsvorbereitung bekommt Carolin Unterstützung aus dem eigenen Unternehmen: Paul, Auszubildender aus dem 3. Lehrjahr, hilft ihr z.B. sich auf die Theorieprüfung vorzubereiten. „Kurz vor der Abschlussprüfung Teil 2 kommen auch 2 Azubis und der Ausbilder von Renolit zu mir und führen mit mir eine "Generalprobe" durch, wie die Abschlussprüfung ablaufen könnte“, berichtet Carolin. Sie würde auf jeden Fall die Ausbildung weiterempfehlen und rät jedem Bewerber, den Ehrgeiz bei Bewerbungen nicht zu verlieren. „Auch Frauen können diesen Beruf schaffen“, betont die Auszubildende. Für ihren Beruf hält sie Teamfähigkeit und körperliche Belastbarkeit für besonders wichtige Eigenschaften.

emtubes - Das Schlauchprogramm von emtechnik

Wir freuen uns sehr Ihnen unseren neuen Internetauftritt des Schlauchprogramms von emtechnik vorzustellen:

Auf der neuen Homepage emtubes.com finden Sie mit Hilfe des Produktfilters Ihren idealen Schlauch. Wählen Sie die für Ihre Anwendung wichtigen Normen und Zulassungen, Materialarten, Innen- und Außendurchmesser sowie Temperaturbereiche aus. Unter der Rubrik "Schläuche" bekommen Sie eine Übersicht des kompletten Schlauchprogramms sowie die passenden Zubehörteile und Serviceleistungen.

Haben Sie bereits den Filter gesetzt, können Sie sich Ihre Auswahl und eine detaillierte Beschreibung der Schläuche auf den individuellen Produktseiten ansehen und alle technischen Informationen herunterladen. Mit der Merkzettel-Funktion haben Sie die Möglichkeit Ihre Schläuche in der richtigen Größe zu speichern und direkt eine Anfrage an uns zu schicken.

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unserer neuen Homepage emtubes.com umzuschauen.

SRH Dämmer Marathon – wir starten durch!

Am 14. Mai 2016 fand der Marathon durch Mannheim und Ludwigshafen zum ersten Mal unter dem Titel „SRH Dämmer Marathon“ statt. Ob Freizeitläufer oder Profi, der Dämmer Marathon hat mit der vollen Distanz, dem Halbmarathon, dem 10km-Lauf und Duo-Marathon sowie dem Team-Marathon für jeden Läufer die richtige Strecke.

Der Herausforderung des Team-Marathons wollten sich auch unsere Mitarbeiter stellen. In 3 Teams mit jeweils 6 Läufern traten sie an, um die vollen 42,195 km so schnell wie möglich zu laufen. Start und Ziel befand sich am Mannheimer Wasserturm. Über die Augusta-Anlage und Neuostheim an der SAP Arena vorbei in Richtung Seckenheim verliefen die ersten beiden Teilstrecken für die jeweiligen Teams. Die längste Strecke betrug 10,4 km, die alle drei emtechnik-Läufer in unter einer Stunde schafften. Die nächsten Läufer rannten entlang des Paul-Martin-Ufers über die Oststadt zurück in die Quadrate. Von dort aus ging die Strecke über die Konrad-Adenauer-Brücke und die Parkinsel in Richtung Ludwigshafen-Rheingönnheim. Auf dem Weg zum Ziel durchquerte das Läuferfeld den Ehrenhof des Mannheimer Schlosses, bevor es zum Rosengarten kam. Die letzten Meter absolvierten die Teams von emtechnik gemeinsam, um anschließend den Erfolg gebührend zu feiern.

Unsere „Verbinder“ beendeten den Lauf als schnellstes Team von emtechnik mit einer Zeit von 3:52:09,5. Dicht dahinter folgten unsere „Regulierer“ (3:54:57,7) und unsere „Verteiler“ (4:04:33,9). Alle Teilnehmer freuten sich über den erfolgreichen und tollen Ablauf des Events und trainieren bereits jetzt schon für den nächsten Team-Marathon.

Pneumatische vs. Elektrische Antriebe

Kugelhähne sind dort der ideale Partner, wo aggressive Gase und Flüssigkeiten sicher und zuverlässig abgesperrt, getrennt, gemischt oder verteilt werden sollen. Neben der manuell betriebenen Variante (Standardvariante) können die Kugelhähne auch pneumatisch oder elektrisch angetrieben werden. Doch wo liegt da eigentlich der Unterschied und welche Vorteile haben die verschiedenen Antriebsmöglichkeiten?

Mit der Pneumatik wird der Einsatz von Druckluft oder druckbetriebenen Systemen beschrieben. Dabei wird die in der Druckluft gespeicherte Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Vorteile sind, dass der Antrieb einen geringen Druckluftverbrauch hat und diese auch lange in einem Druckbehälter gespeichert werden kann. Der pneumatische Antrieb überzeugt durch kurze Schaltzeiten, ist weitestgehend unempfindlich gegen Temperaturschwankungen (bis +70°C) und kann auch im explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt werden.

Kugelhähne können auch durch einen elektrischen Antrieb mit einem hochwertigen Gleichstrommotor mit Planeten-Getriebe angetrieben werden. Bei kurzen Schaltzeiten ist eine optimale Steuerung möglich. Dabei leiten die verschleißfreien Hallsensoren als Positionsmelder die Stellung der Kugel direkt an eine integrierte Prozessorplatine weiter. Die Ansteuerung des Kugelhahns erfolgt über ein BCD-Signal. Über einen Stecker kann eine speicherprogrammierbare Steuerung oder ein Prozessleitsystem angeschlossen werden.

Sowohl der pneumatische als auch der elektrische Antrieb ist besonders in aggressiven Umgebungen einsetzbar.

Tolle Spiele beim 15. EM-Technik Cup der TSG Maxdorf

Am 16. und 17. April 2016 fand der 15. EM-Technik Cup bei der TSG Maxdorf statt. Neben zwei ortsansässigen und 4 weiteren pfälzischen Mannschaften, kämpften diesmal auch zwei baden-württembergische Teams um den Titel in der Kategorie U16m. Nach der Gruppenphase und dem Halbfinale konnte sich der USC Heidelberg auch im Finale durchsetzen und den Turniersieg mit nach Hause nehmen. Beim U14 EM-Technik Cup startete ebenfalls ein gemischtes Teilnehmerfeld, darunter die TSG Maxdorf, der Timmelter SV und 6 weitere Mannschaften aus der weiteren Umgebung. Die mannschaftliche Geschlossenheit der USC Heidelberg setzte sich bis zum Finale durch. Am Ende freuten sich die Baden-Württemberger über einen verdienten und glücklichen Finalsieg von 22:23.

Wir freuen uns über die zahlreiche Beteiligung und den verletzungsfreien Ablauf des Turniers. Das Engagement und die Begeisterung für den Basketballsport der jungen Teilnehmer bei den emtechnik-Turnieren ist dabei besonders hervorzuheben. Als Sponsor und Förderer des Vereins, wünschen wir die TSG Maxdorf auch weiterhin viele motivierte Mitglieder und erfolgreiche Wettkämpfe.

In der Bildergalerie sehen Sie die zwei U16- und die U14-Mannschaft der TSG Maxdorf.

emtechnik - damals und heute

Es ist eine aufregende und erfolgreiche Firmengeschichte, die jetzt schon 50 Jahre anhält und die ein oder andere Veränderung mit sich bringt: entdecken Sie die Entwicklung des Unternehmens und verfolgen Sie z.B. den Wandel unserer Marketingkampagnen sowie der Messeauftritte damals und heute:

Bild 1: emtechnik- Logo bis 2011 und ab 2011

Bild 2: Unser Messestand auf der ACHEMA 2015 und ein Messestand von 2005

Bild 3: Auch unser Erscheinungsbild hat sich entwickelt

Bild 4: Unsere Print- Anzeigen von 1996 – auch heute noch absolut zuverlässig und sicher!

Bild 5: Unsere Tütenkollektion zur ACHEMA 2003 bis 2015

Exakte Durchflussmessung durch das Schwebekörperprinzip

Die Messung der Durchflussrate eines Gases oder einer Flüssigkeit erfolgt über einen Durchflussmesser. Seine Anwendung findet er in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in der Messung des Wasserdurchflusses, bei der Erkennung von Undichtigkeiten oder in der Kraftstoffmessung. Es gibt verschiedene Technologien, um den Durchfluss zu messen, jedoch hat das Schwebekörperprinzip einige wesentliche Vorteile: Die Messung ergibt sich aus der Relation zwischen Schwebekraft des Schwebekörpers und der Durchflussgeschwindigkeit des Mediums innerhalb des Messrohres. Bei einer konstanten Durchflussgeschwindigkeit stabilisiert sich der Schwebekörper in einer bestimmten Höhe innerhalb des konischen Messzylinders. In dieser Lage sind die auf ihn wirkenden Kräfte im Gleichgewicht. Ändert sich die Strömungsgeschwindigkeit etwa durch Druckänderung, so steigt oder fällt der Schwebekörper im Messzylinder in ein größeres oder kleineres Gleichgewicht, das der veränderten Strömungskraft entspricht. Die jeweilige Stellung des Schwebekörpers entspricht einem bestimmten Volumenstrom und kann auf der Skala des Messrohres als Durchflussmenge abgelesen werden.

Dabei ist der Durchfluss ständig sichtbar und eine Auswertung z.B. über den Ringinitiator oder Reedschalter genauestens möglich. Der Ringinitiator signalisiert, sobald eine bestimmte Durchflussmenge über-/unterschritten wird. Er verhält sich dabei wie ein Schalter, der öffnet, wenn sich der Schwebekörper von unten nach oben bewegt und bei umgekehrter Richtung schließt. Der Reedschalter ist durch einen Permanentmagnet vorgespannt und bistabil eingestellt. Der Schwebekörper mit Magnet öffnet den Reedschalter, wenn er in den Alarmbereich eintritt und schließt ihn wieder beim Verlassen des Alarmbereiches.

Mit den Durchflussmessern ist ein langlebiger und verschleißfreier Einsatz möglich. Sie werden im Spritzgussverfahren bei emtechnik hergestellt und bieten höchste Betriebssicherheit, da die dichtenden Flächen sowie die Gewinde nahtfrei gefertigt werden. Die Durchflussmesser werden sowohl für Standardmessbereiche angeboten als auch für kundenindividuelle Sondermessbereiche.

Was haben emtechnik und Ihr Frühstück gemeinsam?

Bei der Lebensmittelproduktion müssen besonders strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Einwandfreie Rohstoffe und Zutaten, Maschinen und Komponenten, die speziell für die Lebensmittelbearbeitung geeignet sind, sowie strengstens kontrollierte Produktionsabläufe gehören zu den Grundbedingungen. Um eine gleichbleibende Qualität zu sichern, werden oft unabhängige Institute beauftragt, die notwendigerweise strenge Qualitätskontrollen übernehmen. In den Laboren werden die Zutaten und die Zusammensetzung z.B. Ihres Lieblingsbrotaufstriches kontrolliert und analysiert.

Und genau hier kommen die Produkte aus unserem emtechnik-Modulsystem zum Einsatz: Für die Labor- und Analyseeinrichtungen liefern wir unsere hochwertigen Produkte aus PVDF und PP - Produkte, die den hohen und überaus strengen Anforderungen der Lebensmittelbranche gerecht werden. So leisten wir mit unserer Arbeit auch einen kleinen, aber sicher nicht unbedeutenden Beitrag für die gleichbleibende Qualität Ihres Frühstücks. Also wenn Sie jetzt morgens am Frühstückstisch genussvoll in Ihr Brötchen beißen, denken Sie hoffentlich ein wenig an uns.

emtechnik wünscht einen guten Appetit!

Stabilitätsanker Indien

Es ist der Markt mit dem aktuell höchsten Wachstum aller großen Schwellenländer: Indien. Dieses Potenzial nutzen auch zahlreiche deutsche Firmen. In einem Interview von Ulla Cramer der IHK Rhein-Neckar (2016), berichtet Thomas Müller, Vertriebsleiter der EM-Technik GmbH, über die hohe Preissensibilität und den eher niedrigen Qualitätsstandards im Lande sowie über die Wahl des richtigen Standortes:

Nachdem das mittelständische Unternehmen EM-Technik mit Sitz im pfälzischen Maxdorf schon seit den 80er Jahren nach Indien lieferte, entschied man sich 2006, eine eigene Tochterfirma in Südasien in Pune zu gründen. „Wir sind einigen unserer Kunden in diesen Markt gefolgt“, beschreibt Vertriebsleiter Thomas Müller die Motivation, sich in Indien zu engagieren. EM-Technik ist einer der führenden Hersteller bei Kleinstarmaturen und hochwertigen Verschraubungen aus Spezialkunststoffen, die vor allem im Umfeld von aggressiven Medien eingesetzt werden. Ein Bereich, in dem Produkte aus Maxdorf eine bedeutende Rolle spielen, ist die Umwelttechnik. Vor zweieinhalb Jahren entschloss man sich, neben dem Vertrieb eine lokale Montage mit acht Mitarbeitern in Indien ins Leben zu rufen. „Das bringt uns Vorteile beim Zoll, denn eingeführte Fertigprodukte werden höher belastet als Halbfertigprodukte. Wir werden jedoch auch flexibler bei der Endmontage“, so Müller.

Neben einem besseren Service, einer schnelleren Lieferung und Ansprechpartnern vor Ort war dies ein wichtiger Pluspunkt bei der Akquisition neuer Kunden in Indien, die den Kundenstamm aus Deutschland ergänzen. „Indische Firmen konnten wir zwischenzeitlich ebenfalls von unserem Angebot überzeugen“, berichtet der Vertriebsleiter. Doch hier kämpft das Unternehmen mit der hohen Preissensibilität und dem weniger ausgeprägten Qualitätsbewusstsein in dem Land, was der lokalen Konkurrenz in die Hände spielt. „Da unsere Produkte jedoch weitgehend im Umweltbereich eingesetzt werden und hohe Sicherheitsstandards erfüllen müssen, sind unsere Möglichkeiten, speziell für den indischen Markt zu produzieren, beschränkt“, weiß Müller. Beim Eintritt in den indischen Markt setzte EM-Technik auf die Unterstützung der Deutsch-Indischen Handelskammer, die auch bei der Suche nach einem geeigneten Standort behilflich war. „Hier macht es jedoch durchaus Sinn, sich von vornherein für Räumlichkeiten zu entscheiden, die eine gewisse Expansion zulassen“, so Müllers Ratschlag. „Denn ein Umzug führt wiederum zu einem großen bürokratischen Aufwand.“ Trotz dieser Probleme sieht er das Engagement auf dem indischen Markt optimistisch und berichtet noch von einer weiteren positiven Erfahrung. „Viele indische Ingenieure arbeiten auch an Projekten im Mittleren Osten. Durch unsere Kontakte zu diesen Spezialisten konnten wir dort zusätzliche interessante Kunden gewinnen.“

Ebenso referiert Thomas Müller, neben weiteren Indien-erfahrenen Teilnehmern auf dem Wirtschaftstag Indien der IHK Rhein-Neckar, wie die Potentiale der Vertriebsstrategie sowie der Gründung und Steuerung von Tochtergesellschaften in Indien genutzt und ausgebaut werden können.

Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen.

Kugelhahn contra Magnetventil

Ein breites Einsatzspektrum für Elektro-Kugelhähne – Können Sie sich vorstellen, als Alternative zum Magnetventil einen elektrisch gesteuerten Kugelhahn einzusetzen? Ganz so abwegig ist der Gedanke nicht, wie der folgende Bericht beweist. Doch urteilen Sie selbst.

Magnetventile kommen in den unterschiedlichsten Varianten in fast allen Industriezweigen zum Einsatz. So findet man sie beispielsweise als normale 2/2-Wegeventile für Absperrfunktionen oder aber als Mehrwegeventile für verteilende Aufgaben. Doch wie ist es um die Schaltsicherheit insbesondere bei verunreinigten Medien, wie sie in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie vorkommen, bestellt? Nicht zu vergessen die Problematik bei heiß laufenden Spulen. Hier bieten sich als Alternative die elektrisch angetriebenen Kugelhähne an.

Das Verstopfungsproblem beim Einsatz von Ventilen in Systemen mit verunreinigten Medien stellt sich bei Kugelhähnen aufgrund des für den Durchfluss zur Verfügung stehenden vollen Querschnittes erst gar nicht. Die konstruktiven Bauweisen der Hähne reichen von 2-Wege- bis hin zu 11-Wegeausführungen. Damit verbunden ist ein weiterer Vorteil von Kugelhähnen: Mit Mehrwegehähnen können ganze Ventilbatterien samt ihrer Verteiler platzsparend und kostengünstig ersetzt werden. Durch die Verwendung hochwertiger Kunststoffe wie zum Beispiel PVDF, PTFE und PEEK sind die Hähne überall dort prädestiniert, wo hochreine Medien, aggressive Gase oder Flüssigkeiten sowie Lösungsmittel und Farben sicher zu schalten sind. Hinsichtlich der Dichtungen haben sich die Entwickler für O-Ringe aus Viton, Kalrez und EPDM ausgesprochen. Die Kugelhähne werden in den Nennweiten 4 bis 15 mm gefertigt und sind für Drücke bis 10 bar einsetzbar. Im Übrigen lassen sich in die standardmäßigen Anschlussgewinde G 1/4" und G 1/2" die verschiedensten Verschraubungen mit Schlauch-oder Rohranschluss einschrauben. Der Kugelhahn wird angetrieben von einem Gleichstrommotor mit nachgeschaltetem Planetengetriebe. Dadurch sind eine kurze Schaltzeit (90°-Drehung unter 1s) sowie eine hohe Schaltsicherheit garantiert. Durch den Motor kann eine Drehbewegung um 360° oder in zwei Drehrichtungen 2x 180° erfolgen.

Verschleißfreie Hallsensoren leiten als Positionsmelder die Stellung der Kugel direkt an eine integrierte Prozessorplatine weiter. Die Ansteuerung des Kugelhahns erfolgt über ein BCD-Signal, über eine RS232 Schnittstelle oder über Bus-Systeme. Über einen Stecker kann eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) oder ein Prozessleitsystem (PLS) angeschlossen werden.

Ausbildungsbörse Rhein-Galerie – ein voller Erfolg

Die Wahl der richtigen Berufslaufbahn ist für junge Menschen nicht leicht, doch die Ausbildungsbörse in der Rhein-Galerie Ludwigshafen konnte vom 12. bis 13. Februar 2016 für viele ein hilfreicher Wegweiser sein. Interessenten und Bewerber/innen konnten sich über freie Ausbildungsstellen und -Konzepte informieren und sich mit Jugendlichen, die bereits eine Ausbildung begonnen haben, in einer lockeren Atmosphäre unterhalten.

Unser Stand wurde vorwiegend mit unseren Auszubildenden aus dem kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich besetzt. Bereits am ersten Tag kamen viele Interessenten und führten detaillierte Gespräche rund um die Ausbildung bzw. die dualen Studiengänge bei emtechnik sowie über Inhalte der Ausbildung und Arbeitsabläufe im Unternehmen. Unsere Auszubildenden konnten von ihren eigenen Erfahrungen berichten und Fragen zu offenen Ausbildungsstellen sowie zu den Voraussetzungen für die jeweiligen Ausbildungsberufe beantworten.

Für besonders interessierte Jugendliche bot sich die Möglichkeit, direkt vor Ort ein kleines Vorstellungsgespräch mit Karla Sachs und Laura Hilgert aus der Personalabteilung, zu führen.