emtechnik

Nachwuchsförderung ganz praktisch

Beim ersten Jugendkunstsymposium der Pfälzischen Sezession arbeiteten bildende Künstler mit kunstinteressierten und begabten Jugendlichen zusammen. Die jungen Teilnehmer konnten verschiedene Techniken ausprobieren, nach Herzenslust experimentieren und viel dazulernen. Ihre Lehrerinnen und Lehrer waren Mitglieder und Gäste der Pfälzischen Sezession. Die Ergebnisse wurden am 27. und 28. August 2016 in der Herrenhof-Kunsthalle in Neustadt-Mußbach präsentiert.

Die Pfälzische Sezession besteht seit 1946 und ist eine Gruppe aktiver Künstler sowie deren Fördermitgliedern. Sie hat während des Symposiums die Räumlichkeiten und die Künstler organisiert sowie für die Materialien und die Verpflegung gesorgt. „Ohne die Hilfe von Sponsoren hätten wir das Projekt nicht stemmen können“, sagt Roger Klink, Geschäftsführer der Pfälzischen Sezession.

emtechnik unterstütze das Projekt als Sponsor, um kreative Freiräume für Jugendliche zu schaffen und zu fördern.

“Die Erfahrung ist einmalig …”

Carolin, duale IBA-Studentin (International Business Administration B.Sc.) im 4. Semester, berichtet in einem Interview über ihr Auslandspraktikum bei unserer Niederlassung in Frankreich und welche Erfahrungen sie dort beruflich und auch privat machen konnte. EM-Technique SARL wurde 1985 als erste ausländische Niederlassung der EM-Technik GmbH gegründet.

Was war Deine Motivation ins Ausland zu gehen und wie ist der Aufenthalt in Dein Studium integriert?

Bei meinem dualen Studium verbringe ich immer drei Monate an der Hochschule Ludwigshafen und drei Monate bei emtechnik in Maxdorf. Es handelt sich um ein duales BWL-Studium mit internationaler Ausrichtung. Gastprofessoren aus anderen Ländern halten Vorlesungen und wir erlernen neben Englisch noch Spanisch als weitere Fremdsprache. Der Auslandsaufenthalt ist für alle IBA-Studenten vorgeschrieben. Ich finde es eine super Möglichkeit die Kultur und Mentalität des Gastlandes kennenzulernen. Meiner Meinung nach kann man ein Land und seine Eigenheiten nur dann wirklich kennenlernen, wenn man länger als nur für einen Urlaub dort ist.

Wieso hast du Dich für Frankreich entschieden? Wie kommst Du mit der Französischen Sprache zurecht?

Ich habe in der 6. Klasse mit Französisch als 2. Fremdsprache begonnen und es später auch als Leistungskurs in der Oberstufe belegt. Für meine persönliche Entwicklung schien es mir am besten in Frankreich mein Auslandspraktikum zu absolvieren. Zudem ist EM-Technique SARL die älteste Tochtergesellschaft der EM-Technik GmbH. Englisch wird gesprochen, wenn Kontakt zu anderen Nationalitäten aufgenommen wird.

Welche organisatorischen Maßnahmen musstest Du vorab treffen?

Ich habe online nach einer Wohnung gesucht und eine Kollegin der EM-Technique SARL hat sie anschließend für mich vor Ort angeschaut. Gewohnt habe ich dann in einem kleinen Apartment. Des Weiteren mussten versicherungstechnische Fragen geklärt werden. Da Frankreich aber in der EU ist, habe ich bspw. kein Visum oder eine gesonderte Arbeitserlaubnis gebraucht. Das hat mir viel organisatorischen Aufwand im Voraus erspart. Eigentlich habe ich nur meinen Koffer gepackt und bin mit dem Auto nach Frankreich gefahren.

Wie waren Deine ersten Tage in Frankreich? Was sind Deine Aufgabengebiete?

Schon in den ersten Tagen wurde mir sehr viel Vertrauen geschenkt. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit durfte ich selbstständig arbeiten und bei Unklarheiten wurde mir direkt geholfen. Ich durfte Angebote erstellen sowie Bestellungen bearbeiten. Dazu gehören die Auftragsbestätigung, das Erstellen des Lieferscheins sowie das Zusammenstellen der Pakete. Die Arbeitsatmosphäre war dabei stets herzlich und familiär. Des Öfteren habe ich auch Kontakt zu deutschen Lieferanten aufgenommen und durfte das Lager optimieren. Über letzteres habe ich auch meine Auslandsarbeit für die Hochschule geschrieben, indem ich die Vor- und Nachteile der Automatisierung beschrieben habe. Letztendlich wurde das Lager erweitert und die Referenzen neu geordnet.

Hattest Du auch mal Gelegenheit, das Land zu erkunden? Wenn ja, was waren Deine Highlights?

Die meiste Zeit verbrachte ich in Frankreichs Hauptstadt Paris, die mit dem Zug in ca. 35 Minuten zu erreichen war, und in ihrer Umgebung, der "région parisienne". Dort gibt es sehr viele Museen und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Das "savoir vivre" und das gute Essen der Franzosen haben mir dabei besonders gut gefallen. Ein weiteres Highlight war für mich die Fußball-EM die ich hautnah miterleben durfte. Vor allem hat mir das Public Viewing am Eifelturm sehr viel Spaß gemacht. Auch das Finale der Tour de France auf der Champs-Élysée oder auch der Nationalfeiertag am 14. Juli waren tolle Ereignisse.

Denkst Du es gibt Unterschiede zwischen vor und nach deinem Aufenthalt in Frankreich? Was ist Dein Fazit und was empfiehlst Du anderen, die auch ein Auslandssemester machen wollen?

Ich denke, dass sich vor allem meine Französischkenntnisse verbessert haben. Des Weiteren habe ich gemerkt, dass die Kulturen in Deutschland und Frankreich doch sehr viel unterschiedlicher sind, als ich anfangs dachte. Allgemein bin ich sehr froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, ein Auslandspraktikum machen zu können. Ich denke, man muss auch nicht immer nach Asien oder Südamerika gehen. Naheliegende Länder sind genauso interessant, denn die EU bietet ebenfalls viele unterschiedliche Kulturen und Sprachen. Egal für welches Land man sich entscheidet, ist die Erfahrung einmalig und kann einem auch nicht mehr genommen werden. Wenn man so eine Möglichkeit bekommt, sollte man sie auf jeden Fall nutzen!

Apropos Wein und die Pfalz …

An 9 Tagen im September 2016 findet der 600. Wurstmarkt in Bad Dürkheim statt. Das größte Weinfest der Welt liegt zwischen den Weinbergen in der Pfalz und lädt ein, ca. 300 Weine & Sekte in den Wein- und Festzelten und dem eigenen Weindorf zu probieren. Dieses Jahr werden 685.000 Besucher erwartet.

Apropos Wein und die Pfalz … Das Weinbaugebiet Pfalz hat viele Besonderheiten: Fast 23.500 Hektar misst das Rebenmeer am Haardtrand. Mit einer Fläche von 5.600 Hektar dominiert die Pfalz als größtes Riesling-Gebiet der Welt. Daneben überzeugen Weiß- und Grauburgunder, Gewürztraminer, Scheurebe und Chardonnay sowie Sauvignon Blanc. Auch das Rotwein-Angebot glänzt mit einem spritzigen Weißherbst, einem fruchtigen Spätburgunder und tiefdunklen Dornfeldern.

Dass die Weinherstellung nicht gerade einfach ist, kann sich sicherlich jeder vorstellen. Ein wichtiger Schritt ist z.B. der Gärprozess: Durch das Hinzufügen spezieller Hefen wird die Gärung in Gang gebracht. Der im Most enthaltene Zucker wird dabei zu Alkohol umgesetzt. Die Gärung beziehungsweise Lagerung findet in so genannten "Immervoll-Fässern" statt.

Und hier kommt emtechnik ins Spiel: Damit der Wein in Ruhe gären kann, wird der Schwimmdeckel in die Fässer gelegt. Dadurch wird verhindert, dass Luft ins Innere gelangt. Der Deckel hat eine Art „Fahrradschlauch“ um den Rand gespannt. Um diesen absolut dicht zu machen, wird er mittels der Fasspumpe aus Kunststoff von emtechnik aufgeblasen. Bei Erreichen des gewünschten Druckes kann über den Kugelhahn ein Entlüften des Schlauches verhindert werden. Alle medienberührten Teile der Fasspumpe entsprechen den Richtlinien der FDA (Food and Drug Administration).

Da freuen wir uns doch auf die leckeren Weine aus der Pfalz. Zum Wohl und Prost!

emtechnik in der Praxis

Marc Celerier, Niederlassungsleiter der EM-Technique SARL in Frankreich, stellt uns heute ein Projekt vor, bei dem er in Zusammenarbeit mit einem weltweit agierenden Hersteller in den Bereichen Gesundheit, Hygiene und Haushalt eine kundenindividuelle Lösung entwickelt hat.

Die Maschine, die zur Herstellung von Kaltwachsstreifen für die Haarentfernung dient, besteht bisher nur aus Edelstahlbestandteilen, die starr mit Rohren verbunden waren. Ein Äquivalent zum deutschen TÜV hat dies in Frankreich überprüft und festgestellt, dass die Armaturen nicht FDA-konform sind. Der Austausch der Metallteile stellte sich jedoch als schwierig dar, da die Applikationen nicht einfach auseinander gebaut werden konnte.

Mit dieser Problemstellung kam das Unternehmen zu EM-Technique SARL und es wurde gemeinsam eine individuelle Lösung entwickelt: die Applikation wurde „weich“ gemacht, indem emtechnik-Verschraubungen und Schläuche aus PVDF, PFA und PTFE verwendet wurden, die FDA-konform und leicht zu demontieren sind. Eingesetzt wurden u.A. Tri-Clamps (3C), Überwurfmuttern (3E), Kugelhähne in PVDF und diverse Schläuche.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch die Dämpfer von Pumpen abgeschwächt werden. Dosierpumpen pulsieren durch die Membrane in der Applikation und je nachdem wie groß der Durchfluss ist, bewegt (vibriert) sich die Dosierpumpe schneller oder langsamer. Je schneller sich die Pumpe bewegt, desto größer ist der Durchfluss. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die feste Anwendung „bricht“. Um dies zu vermeiden, wurden die Rohre durch flexible Schläuche ersetzt.

Diese Lösung ist auch auf anderen Dosierpumpen anwendbar. Zuletzt ist noch zu erwähnen, dass die Applikationen auch in CIP-Prozesse integriert werden können.

Ritter erobern die Ortsranderholung

Jedes Jahr im Sommer organisiert das Jugendhaus Maxdorf eine 3-wöchige Kinderbetreuung während der Sommerferien für den Nachwuchs aus den Gemeinden Maxdorf, Lambsheim, Fußgönheim und Birkenheide. Während der diesjährigen „Ortsranderholung“ drehte sich alles rund um das Thema „Ritter“. 42 Helfer und Betreuer kümmerten sich dabei um die 178 Kinder. Die 6-12jährigen wurden z.B. von einer Rittergruppe besucht, konnten ihnen bei den Ritterspielen zuschauen oder bastelten passend zum Thema Ritterrüstungen aus Karton und Perlenschmuck. Zum Abschluss wurde den Eltern das eigens einstudierte Theaterstück „Die Befreiung von Malafubi“ in dem von emtechnik gesponserten Großzelt aufgeführt. Es war rundum eine gelungene Veranstaltung und die Kinder freuen sich jetzt schon auf die nächste Ortsranderholung, die unter dem Motto „über den Wolken“ stehen soll.

emtechnik ist ein langjähriger Sponsor des Maxdorfer Jugendhauses und der Ortsranderholung. Neben dem Sponsoring eines Busses und des Zeltes, ist nun das Sponsoring eines weiteren Zeltes in Planung.

Was haben ein Weindorf, eine musikalische Zeitreise und ein XXL-Soccer gemeinsam?

All dies gehörte zu den Highlights der Feier anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums von emtechnik. Eröffnet wurde die Veranstaltung um 16 Uhr durch die Begrüßung des Geschäftsführers, Michael Meier. Anschließend konnten die Besucher sich am Kuchenbuffet verköstigen, an der Betriebsführung teilnehmen, den Stand der Azubis besuchen oder beim XXL-Soccer ihr Fußballkönnen unter Beweis stellen.

Ganz nach dem Motto „we celebrate connections“ konnten die Gäste sich in unserem Weindorf vergnügen und wurden mit abwechslungsreichen Programmpunkten und kulinarischen Köstlichkeiten bei Laune gehalten. Mit lustigen Accessoires dekoriert sprangen sie in die Fotobox, um noch schnell ein Erinnerungsfoto zu schießen, um anschließend dem firmeneigenen Chor „em-birds“ zu lauschen. Mit auf die Firma zugeschnittenen Texten der Hits „I need a dollar (I need a Schorle)“, „Atemlos“ von Helene Fischer und „Jailhouse (Maxdorf) Rock“ von Elvis heizten die Mitarbeiter der Menge ein.

Die Besucher erwartete ein weiteres musikalisches Highlight, verbunden mit einer firmengeschichtlichen Entdeckungsreise sowie der Auftritt der Band „The Wright Thing“, die bis zum abschließenden Feuerwerk ordentlich für Stimmung sorgte.

Als Andenken konnte sich jeder Gast ein Kochbuch mitnehmen, bei dem viele Mitarbeiter ihr Lieblingsrezept abgegeben hatten. Ein Danke gilt hier den Teilnehmern, dass wir so viele Leckereien zusammenstellen konnten. Auch war der em-Korkenzieher aus der eigenen Spritzerei, der bei den Betriebsführungen ausgegeben wurde, sehr beliebt.

Wir bedanken uns nochmal bei allen Mitwirkenden für den gelungenen Abend und setzen alles daran, auch in Zukunft erfolgreich am Markt tätig zu sein.

Durchflussmesser 4H – radial ein- und ausbaubar!

„Durch die besondere Konstruktion der Anschlüsse ist das Messrohr radial ein- und ausbaubar“, erklärt Herr Stegemann, Technischer Leiter bei emtechnik, die Funktionen und besonderen Eigenschaften des neuen 4Hs. „Der Anschluss wird dabei direkt in den Durchflussmesser integriert …“.

Sie haben vor kurzem einen neuen Durchflussmesser (4H) in das Sortiment von emtechnik aufgenommen. Können Sie dessen Funktion kurz beschreiben?

Bei der Verwendung eines Durchflussmessers in einem bestehenden Rohrleitungssystem mussten die Nutzer bisher nach eigenen Lösungen suchen, um den Durchflussmesser an die entsprechenden Rohre oder Schläuche anzuschließen. Mit dem 4H wird nun der Anschluss direkt in den Durchflussmesser integriert und kann somit radial ein- und ausgebaut werden.

Wie ist der Durchflussmesser aufgebaut?

Der Durchflussmesser besitzt zwei integrierte Anschlüsse wie z.B. Schlauchverschraubungen, G-Innengewinde oder Schweißadapter. Er basiert auf dem Schwebekörperprinzip, bei dem sich die Durchflussmessung aus der Relation zwischen der Schwebekraft des Schwebekörpers und der Durchflussgeschwindigkeit des Mediums innerhalb des Messrohres ergibt. Er zeigt die exakte Durchflussmenge an. Auf Wunsch ist auch eine Messwerterfassung durch Grenzwertkontakte möglich.

Wie unterscheidet sich der 4H zu den anderen Durchflussmessern? Für welche Anwendungen ist er besonders geeignet?

Der Durchflussmesser ist durch sein bruchsicheres Messrohr aus Kunststoff sehr robust und benötigt nur wenig Platz aufgrund seiner kurzen Baulänge. Ein besonderer Vorteil sind die größeren Medienströme im Vergleich zu den anderen Durchflussmessern. Bei einem Druck von 1 bar können 1000l/h Wasser und 100-45000l/h Luft im Durchfluss gemessen werden.

Besonders geeignet ist er für den Einbau in einer Rohrleitung. In vielen Industrieanwendungen können flüssige und gasförmige Medien gemessen werden. Einschränkungen bestehen lediglich in der Beständigkeit der Materialien. Bei Chemikalien sind daher die Durchflussmesser aus PFA zu verwenden.

emtubes - Das Schlauchprogramm von emtechnik

Wir freuen uns sehr Ihnen unseren neuen Internetauftritt des Schlauchprogramms von emtechnik vorzustellen:

Auf der neuen Homepage emtubes.com finden Sie mit Hilfe des Produktfilters Ihren idealen Schlauch. Wählen Sie die für Ihre Anwendung wichtigen Normen und Zulassungen, Materialarten, Innen- und Außendurchmesser sowie Temperaturbereiche aus. Unter der Rubrik "Schläuche" bekommen Sie eine Übersicht des kompletten Schlauchprogramms sowie die passenden Zubehörteile und Serviceleistungen.

Haben Sie bereits den Filter gesetzt, können Sie sich Ihre Auswahl und eine detaillierte Beschreibung der Schläuche auf den individuellen Produktseiten ansehen und alle technischen Informationen herunterladen. Mit der Merkzettel-Funktion haben Sie die Möglichkeit Ihre Schläuche in der richtigen Größe zu speichern und direkt eine Anfrage an uns zu schicken.

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unserer neuen Homepage emtubes.com umzuschauen.

Fachkräfte 2020: gewinnen – (er)halten – weiterentwickeln

Am 12. Mai 2016 kamen an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein Unternehmensvertreter, Mitarbeiter der IHK sowie Lehrende und Studierende der Hochschule zu den 3. Ludwigshafener Wirtschaftsgesprächen zusammen. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung der Zukunftsanforderungen an den Mittelstand.

In Zukunft wird es immer wichtiger, die richtigen Instrumente einzusetzen, um geeignete Nachwuchs- und Fachkräfte zu finden bzw. die bestehende Belegschaft zu halten und zu qualifizieren. Darin waren sich alle Teilnehmer der Veranstaltung einig. Michael Meier, Geschäftsführer der EM-Technik GmbH, hielt einen von zwei Impulsvorträgen, wie kleine und mittelständische Unternehmen im Konkurrenzkampf mit der Großindustrie um die besten Köpfe und fähigsten Hände bestehen können.

Zur Fachkräftesicherung hat das Unternehmen mehrere Strategien entwickelt: Zunächst einmal setzt Meier auf die Ausbildung im eigenen Betrieb. Zum einen bildet emtechnik im Verbund mit der Albert-Frankenthal GmbH als überbetrieblicher Ausbildungswerkstatt und zab Frankenthal, die sich um die pädagogische Beratung und Nachhilfe kümmern, dual aus. Zum anderen arbeiten sie auch eng mit Hochschulen in Ludwigshafen und Mannheim zusammen, um frühzeitig Führungsnachwuchs zu rekrutieren. Stipendien, Gremienarbeit, Vergabe von Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie das Anbieten von Praxissemestern, Praktika und Ferienjobs haben sich für emtechnik bewährt. Hinzu kommen flexible Arbeitszeitmodelle im Zwei-Schichtbetrieb, ergonomische Arbeitsplätze, spezielle Schreibtischleuchten, erneuerte Sozial- und Aufenthaltsräume, klimatisierte Produktionshallen und Arbeit in eigenverantwortlichen Teams schon für den Führungskräftenachwuchs. Und auch die Arbeit am Image und soziales Engagement wie z.B. durch Kooperationen und Sponsoring-Projekte sind für Michael Meier wichtig.

Viele der Impulse aus den beiden Vorträgen nahmen die Teilnehmer anschließend mit in die Workshops und ins „Get-together“. Auch im nächsten Jahr sollen die Wirtschaftsgespräche im Frühsommer wieder stattfinden.

Quelle: Spektrum – Hochschule Ludwigshafen Juni 2016

Ausbildung mit Zukunft – Verfahrensmechaniker (m/w) Kunststoff- und Kautschuktechnik bei emtechnik

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik stellen aus Polymeren Werkstoffen Form-, Bau- oder Mehrschichtkautschukteile sowie Halbzeuge oder Faserverbundwerkstoffe her. Hierfür bedienen bzw. steuern sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen.

„Ich wusste schon während meiner Schulzeit, dass ich eine Ausbildung im technischen Bereich machen möchte“, antwortet Carolin, Auszubildende im 2. Lehrjahr, auf die Frage warum sie sich als Verfahrensmechanikerin bei emtechnik beworben hat. Aufmerksam auf das Unternehmen wurde sie auf der Sprungbrett Messe in Ludwigshafen. Nach intensiven Gesprächen mit den emtechnik-Auszubildenden vor Ort entschied sich Carolin für ein Praktikum, um einen Einblick in die Vielfältigkeit des Berufes zu bekommen. Daraufhin war für sie klar, dass sie sich für eine Ausbildung bewerben möchte, wofür sie nach einem Einstellungstest und einem Vorstellungsgespräch direkt eine Zusage bekommen hat.

Carolin fand das Bewerbungsverfahren viel persönlicher und direkter: „In großen Unternehmen werden viele Bewerbungen vorab aussortiert, wenn die Noten nicht passen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mittelständische Unternehmen viel mehr Wert auf die Ausbildungsfähigkeit der Bewerber legen, was meiner Meinung nach viel wichtiger ist.“ Getestet wurde u.a. ihr räumliches Vorstellungsvermögen und ob sie handwerklich begabt ist. Seit dem ersten Tag übernimmt Carolin verantwortungsvolle Aufgaben. „Schon am Morgen verteilt mein Ausbilder oder einer der anderen Einrichter die Aufgaben wie z.B. der Umbau und das Einrichten von Maschinen. Beim Einstellen müssen die Drücke, die Geschwindigkeiten, die Temperaturen und das Massevolumen eingestellt werden, die je nach Spritzteil und Material variieren. Gegebenenfalls müssen die Einstellungen nochmal nachgestellt werden.“ Carolin sucht sich aber auch selbstständig ihre Arbeit wie z.B. der Umbau der Mehrfachformen oder die Durchführung von Laufkontrollen an Automatikformen. Sie schätzt vor allem den familiären Umgang im Unternehmen und dass sie immer einen Ansprechpartner hat. In ihrer Ausbildung als Verfahrensmechanikerin wird sie ebenfalls durch die Firma Albert-Frankenthal GmbH, dem Zentrum für Arbeit und Bildung Frankenthal (ZAB) und der Firma Renolit in Worms unterstützt, bei der sie auch ihre Zwischenprüfung abgelegt hat.

Gerade in Zeiten der Prüfungsvorbereitung bekommt Carolin Unterstützung aus dem eigenen Unternehmen: Paul, Auszubildender aus dem 3. Lehrjahr, hilft ihr z.B. sich auf die Theorieprüfung vorzubereiten. „Kurz vor der Abschlussprüfung Teil 2 kommen auch 2 Azubis und der Ausbilder von Renolit zu mir und führen mit mir eine "Generalprobe" durch, wie die Abschlussprüfung ablaufen könnte“, berichtet Carolin. Sie würde auf jeden Fall die Ausbildung weiterempfehlen und rät jedem Bewerber, den Ehrgeiz bei Bewerbungen nicht zu verlieren. „Auch Frauen können diesen Beruf schaffen“, betont die Auszubildende. Für ihren Beruf hält sie Teamfähigkeit und körperliche Belastbarkeit für besonders wichtige Eigenschaften.

SRH Dämmer Marathon – wir starten durch!

Am 14. Mai 2016 fand der Marathon durch Mannheim und Ludwigshafen zum ersten Mal unter dem Titel „SRH Dämmer Marathon“ statt. Ob Freizeitläufer oder Profi, der Dämmer Marathon hat mit der vollen Distanz, dem Halbmarathon, dem 10km-Lauf und Duo-Marathon sowie dem Team-Marathon für jeden Läufer die richtige Strecke.

Der Herausforderung des Team-Marathons wollten sich auch unsere Mitarbeiter stellen. In 3 Teams mit jeweils 6 Läufern traten sie an, um die vollen 42,195 km so schnell wie möglich zu laufen. Start und Ziel befand sich am Mannheimer Wasserturm. Über die Augusta-Anlage und Neuostheim an der SAP Arena vorbei in Richtung Seckenheim verliefen die ersten beiden Teilstrecken für die jeweiligen Teams. Die längste Strecke betrug 10,4 km, die alle drei emtechnik-Läufer in unter einer Stunde schafften. Die nächsten Läufer rannten entlang des Paul-Martin-Ufers über die Oststadt zurück in die Quadrate. Von dort aus ging die Strecke über die Konrad-Adenauer-Brücke und die Parkinsel in Richtung Ludwigshafen-Rheingönnheim. Auf dem Weg zum Ziel durchquerte das Läuferfeld den Ehrenhof des Mannheimer Schlosses, bevor es zum Rosengarten kam. Die letzten Meter absolvierten die Teams von emtechnik gemeinsam, um anschließend den Erfolg gebührend zu feiern.

Unsere „Verbinder“ beendeten den Lauf als schnellstes Team von emtechnik mit einer Zeit von 3:52:09,5. Dicht dahinter folgten unsere „Regulierer“ (3:54:57,7) und unsere „Verteiler“ (4:04:33,9). Alle Teilnehmer freuten sich über den erfolgreichen und tollen Ablauf des Events und trainieren bereits jetzt schon für den nächsten Team-Marathon.